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Oper zum Mitspielen: „Hänsel und Gretel" im Clemenshaus
Geschrieben von sab
Wednesday, 18. November 2009
Vielleicht wussten vor dem
diesjährigen Tag des Kindes nicht alle Drolshagener Grundschüler, was
Opernsänger so ganz genau machen. Aber diese Frage war schnell geklärt.„Eine Oper ist, wenn die ganz hoch
singen", oder auch: „Die erzählen Geschichten, und die singen Geschichten!"
Gesagt, getan: Der Vorhang im Clemenshaus öffnete sich, und was die drei Akteure
der Jungen Oper dann auf die Bühne brachten, hauchte den theoretischen Erklärungen
doch noch eine ganze Menge Leben ein...
Das alte Märchen von den beiden hungrigen Geschwistern im
gefährlichen Knusperhexen-Wald wurde auf so erfrischende Weise neu gesungen, getanzt
und erzählt, dass es die jungen Besucher immer wieder von den Stühlen riss: Keine
Sekunde Handlung wollte verpasst sein, zumal auch noch der eine oder andere Zuschauer
einbezogen wurde. Die Abendfee, die Taufee und acht grün gewandete Waldgeister
wurden allesamt von mutigen Grundschülern aus Drolshagen, Schreibershof und Hützemert
dargestellt. Auch zwei Lehrerinnen, eine von ihnen war die Klassenlehrerin der 3d,
Frau Engels-Lütticke, werden die beiden Vorstellungen im Clemenshaus wohl nicht
so schnell vergessen: Sie durften die Mutter von Hänsel und Gretel spielen. Dafür
gab es am Ende natürlich Riesen-Applaus und ein dickes Lebkuchenherz vom Ensemble
der Jungen Oper.
Möglich wurde dieses Kulturerlebnis mit den bekanntesten Melodien
Engelbert Humperdincks durch das Zusammenwirken des Kulturvereins, der katholischen Kirchengemeinde und der Sparkasse Drolshagen. Sie organisierten und finanzierten die für die Kinder
kostenfreie Aufführung von „Hänsel
und Gretel" im Rahmen der diesjährigen Clemens-Woche.
Letzte Aktualisierung ( Sunday, 22. November 2009 )